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Berufsunfähigkeits­versicherung

Jeder Vierte wird vor Rentenbeginn berufsunfähig

  • Schützt vor finanziellen Existenzängsten
  • Psychische Krankheiten Ursache Nr. 1 für Berufsunfähigkeit
  • Höhe der BU-Rente frei wählbar
  • Große Leistungsunterschiede bei den Versicherern

Berufsunfähigkeits­versicherung im Vergleich

Vorsorge statt Nachsehen
Ob psychische Erkrankungen wie Burnout, Unfälle oder Probleme des Bewegungsapparates sowie des Herz-Kreislaufsystems: rund jeder vierte Arbeitnehmer scheidet vor dem Rentenalter frühzeitig aus seinem Beruf aus. Die wenigsten Arbeitnehmer denken allerdings daran, diese Möglichkeit finanziell durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzudecken. Ein Vergleich der verschiedenen Policen ist besonders wichtig, da je nach Anbieter deutliche Unterschiede zwischen dem Brutto- und Nettobeitrag möglich sind. Wie hoch der monatliche Beitrag ausfällt, hängt von einer Vielzahl an Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand, Versicherungsdauer und Beruf ab.
Auch das Berufsunfähigkeitsrisiko innerhalb der jeweiligen Berufsgruppe spielt für die Kalkulation der monatlichen Versicherungsprämien eine wichtige Rolle. So müssen Handwerker deutlich höhere Versicherungsbeiträge zahlen als Büroangestellte. Zwar ist es möglich, die Höhe der monatlichen Beiträge zu senken, allerdings geschieht dies zulasten der BU-Rente oder Leistungsdauer. Etwaige Einkommenseinbußen müssen auf anderem Wege ausgeglichen werden.

Warum eine Berufsunfähigkeits­versicherung empfehlenswert ist

Arbeitnehmer in körperlich anstrengenden Bereichen sind im Vergleich zu Büroangestellten besonders häufig von frühzeitiger Berufsunfähigkeit betroffen. Je nach Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Beruf müssen Berufsunfähige den Zeitraum bis zum Renteneintritt überbrücken. Einen Zeitraum von wenigen Monaten kann man unter Umständen selbst auffangen; allerdings scheiden viele Berufsunfähige bereits deutlich früher aus. Zwar steht ihnen eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente von durchschnittlich 711 Euro zu, diese kann die monatlichen Fixkosten unter Umständen jedoch nicht ausreichend abdecken. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt Sie vor finanziellen Einbußen, die durch den Wegfall des Gehalts entstehen können.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist vor allem Haupt- oder Alleinverdiener empfehlenswert sowie für Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer, die kein Anrecht auf eine gesetzliche Rentenversicherung oder staatliche Leistungen haben.

Jeder Vierte wird vor Rentenbeginn berufsunfähig

Leistungen der Versicherer bei Berufsunfähigkeit

Während für die Erwerbsminderungsrente nachgewiesen werden muss, dass ein Arbeitnehmer weniger als drei Stunden am Tag in seinem oder einem anderen Berufsfeld arbeiten kann, zahlen die meisten Versicherer schon bei einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent eine monatliche Rente. Im Vergleich zur privaten Unfallversicherung unterscheidet eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht zwischen Unfall oder Erkrankung. Damit auch im Falle einer Berufsunfähigkeit alle Lebenshaltungskosten gedeckt sind, sollte die monatliche Höhe der Rente vorab berechnet werden. In der Regel werden rund 80 Prozent des Nettoeinkommens eines Haushalts als Rentenzahlung vorgesehen.

Ein Vergleich der unterschiedlichen Bausteine ist gerade bei Berufsunfähigkeitsversicherungen wichtig. Denn wie auch bei anderen Versicherungen können zusätzliche Leistungen zugebucht werden. Zum Standard gehören unter anderem folgende Leistungen:

  • Nachversicherungs­garantie: Die Nachversicherungs­garantie regelt das Anpassen der Höhe der monatlichen Rente nach besonderen Anlässen wie Hochzeiten oder Geburten. Je nach Versicherer kann eine Beschränkung des Nutzungsalters der Garantie sowie der Aufstockungssumme bestehen.
  • Rückwirkende Leistungen: Die Feststellung einer Berufsunfähigkeit kann unter Umständen Zeit in Anspruch nehmen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit rückwirkender Leistung fängt diese Phase auf.
  • Verzicht auf abstrakte Verweisung: Diese Klausel besagt, dass der Versicherer die BU-Rente verweigern kann, sollte der Versicherungsnehmer in der Theorie dazu befähigt sein, in einem vergleichbaren Beruf zu arbeiten.
  • Dynamik: Bei Versicherungen mit Dynamik-Option erhöht sich der Beitrag innerhalb der Ansparphase um wenige Prozent, um die Inflation auszugleichen und die BU-Rente zu erhöhen.
  • Prognosezeitraum festlegen: Legt ein Arzt einen Zeitraum für eine kurzfristige Berufsunfähigkeit fest, wird auch dieser von der Versicherung ausgeglichen.
  • Länge der Leistungszeit: Die Länge der Leistungszeit kann vom Versicherungsnehmer selbst bestimmt werden. Zu empfehlen ist eine Laufzeit bis zum Eintritt ins reguläre Rentenalter.
  • Wartezeiten: Versicherungsnehmer können Wartezeiten nutzen, um ihren Versicherungsbeitrag zu senken. Allerdings kann es im Erlebensfall zu einer verzögerten Auszahlung kommen.

Grundvoraussetzung Gesundheitsprüfung: Das sollten Sie beachten

Eine Gesundheitsprüfung ist die Grundvoraussetzung für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Je nach Versicherer können die gestellten Fragen variieren. Ein Vergleich der Versicherungen kann dabei helfen, einen passenden Anbieter auszuwählen. Unabhängig davon empfehlen wir Ihnen, die Gesundheitsfragen mit Ihrem Hausarzt zu besprechen. Dieser kennt Ihre Krankheitsgeschichte, wodurch das Risiko einer Auszahlungsverweigerung der BU-Rente von Seiten des Versicherers aufgrund von unwissentlich falsch gemachten Angaben deutlich sinkt.

Alternativen und Kombinations­möglichkeiten zum Schutz einer Berufsunfähigkeit

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann sowohl eigenständig als auch als Baustein einer umfassenderen Versicherung abgeschlossen werden. Die Entscheidung, welche Variante zu einem passt, liegt bei dem Versicherungsnehmer selbst. Eigenständige Versicherungen zur Berufsunfähigkeit sind allerdings aufgrund des Preisunterschiedes zu Kombiversicherungen zu empfehlen. Ein Vergleich der unterschiedlichen Angebote lohnt sich auf jeden Fall, um die passende Versicherung zu finden.

Als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung bieten sich die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die private Unfallversicherung und die Dread Disease Versicherung an, die ebenfalls bei Verlust der Arbeitskraft leisten.

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